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GEA gibt Melkrobotern ein neues Design mit neuen Funktionen

Mit der neuen Generation des DairyRobot R9500 in der 100 Years Edition führt GEA die konzernweite Designsprache Kinetic Edge erstmals in der Division Farm Technologies ein.

GEA führt mit dem DairyRobot R9500 in der 100 Years Edition Kinetic Edge als neuen Designstandard für alle automatischen Melksysteme des Unternehmens ein. Quelle: GEA

GEA führt mit dem DairyRobot R9500 in der 100 Years Edition Kinetic Edge als neuen Designstandard für alle automatischen Melksysteme des Unternehmens ein. Quelle: GEA

GEA stellt seine automatischen Melksysteme (AMS) neu auf: Auf der EuroTier 2026 (10. bis 13. November, Hannover, Halle 13, Stand C25) zeigt das Unternehmen den Melkroboter DairyRobot R9500 in der 100 Years Edition. Als erstes Produkt der Division Farm Technologies übernimmt er die konzernweite Produktdesignsprache Kinetic Edge, die GEA seit 2025 schrittweise in sein Portfolio einführt. Der neue Auftritt geht mit funktionalen und digitalen Weiterentwicklungen einher: Dazu zählen ein größerer Steuerungsbildschirm am Roboter, ein neues Statusanzeige-Konzept sowie Verbesserungen im Melkprozess. Das optional erhältliche High Udder Attachment Kit erleichtert das zuverlässige Ansetzen der Melkbecher bei großen Kühen oder Kühen mit hoch angesetzten Eutern. Auch CattleEye wird künftig für automatische Melksysteme verfügbar sein, ebenso wie ein Multifarm Management Modul für Betriebe, die über mehrere Standorte hinweg arbeiten.

Funktionaler Nutzen ergänzt neue Optik

Der Auftritt verbindet eine klare Formensprache mit konkreten Verbesserungen für den Stallalltag. Zu den zentralen Merkmalen zählen ein größerer Steuerungsbildschirm mit 18,5 Zoll im 16:9-Format und Full-HD-Auflösung, besser zugängliche Servicebereiche sowie abgerundete Konturen. In Summe erleichtert das die Bedienung, verbessert die Orientierung am System und vereinfacht Servicearbeiten. Weitere Verbesserungen im Melkprozess sorgen für einen gleichmäßigeren Milchfluss und unterstützen ein zügiges, zuverlässiges Melken. Zudem bringt GEA die neue AMS Software 2.0 auf den Markt, welche praktische Verbesserungen bei Melkleistung, Tierinteraktion und Systemstabilität bietet.

Eine visuelle Anzeige macht den Betriebsstatus des Roboters aus der Distanz erkennbar: Ein Leuchtelement im oberen Bereich signalisiert den jeweiligen Betriebsmodus in den Farben Grün, Rot und Blau. Grün steht für den ordnungsgemäßen Betrieb, Rot für Handlungsbedarf und Blau etwa für einen Spülvorgang. Landwirte erkennen so bereits beim Gang durch den Stall, in welchem Arbeitsstatus der Roboter ist.

Mit dem optionalen High Udder Attachment Kit reagiert GEA zudem auf Veränderungen in der Rinderzucht: Höher angesetzte Euter bei Färsen sowie größere Kühe stellen neue Anforderungen an automatisierte Ansetzsysteme. Das Kit erweitert die Bandbreite an Tieren, die zuverlässig automatisch gemolken werden können, und steht ausschließlich für neue Anlagen zur Verfügung.

GEA DairyNet: Update bringt CattleEye und Multifarm Management Modul

Parallel zum Kinetic Edge Design sind außerdem Updates für das digitale Herdenmanagementsystem GEA DairyNet verfügbar. Die neuen Funktionen und Module stehen allen Melksystemen von GEA zur Verfügung, die an die DairyNet Cloud angebunden sind. Dazu zählen CattleEye und AutoDry für AMS sowie ein neues Multifarm Management Modul.

Das Multifarm Management Modul richtet sich an Betriebe, die an mehreren Standorten mit GEA-Equipment melken und füttern und deren Tiere zwischen Aufzucht- und Produktionsbetrieben wechseln. Es ermöglicht erstmals den digitalen Transfer relevanter Tierdaten zwischen mehreren DairyNet-Systemen innerhalb derselben Organisation. Die Übertragung erfolgt über die bestehenden DairyNet Boxen und die zugehörige Cloud-Infrastruktur. So begleiten die wichtigsten Informationen das Tier beim Standortwechsel: schnell, sicher und ohne manuelle Datenimporte oder -exporte.

Darüber hinaus wird CattleEye künftig ebenfalls für automatische Melksysteme verfügbar sein. Die KI-basierte Lösung erfasst Kühe per Kamera und analysiert Bewegungsmuster sowie die Körperkondition. Hinweise auf Lahmheiten oder Veränderungen des Body Condition Score lassen sich dadurch automatisch erkennen, sodass Betriebe früher reagieren und Herdenmanagement, Tiergesundheit und Produktivität gezielter steuern können.

Auch AutoDry ist für Melkroboter in Planung. Die Funktion bereitet Kühe am Ende der Laktation automatisch und schonend auf das Trockenstellen vor: Nach Aktivierung im Herdenmanagementsystem wird das Melkzeug über einen Algorithmus schrittweise früher abgenommen, sodass die Milchproduktion natürlich zurückgeht.

Ausblick

GEA führt mit dem DairyRobot R9500 in der 100 Years Edition Kinetic Edge als neuen Designstandard für alle automatischen Melksysteme des Unternehmens ein. Das human-centered Designkonzept verbindet technologische Innovation mit einer konsequenten Ausrichtung auf Nutzerfreundlichkeit, Ergonomie und Markenwiedererkennung. Anlässlich des Jubiläums tragen die ersten Roboter den temporären Schriftzug „100 Years of Farm Innovation“. Die Auslieferung der ersten Anlagen im neuen Design startet Ende März 2027; die Inbetriebnahmen sind je nach Standort ab April bzw. Mai 2027 vorgesehen.

Der Auftritt des DairyRobot R9500 verbindet eine klare Formensprache mit konkreten Verbesserungen für den Stallalltag. Zu den zentralen Merkmalen zählen ein größerer Steuerungsbildschirm mit 18,5 Zoll im 16:9-Format und Full-HD-Auflösung. Die neue AMS Software 2.0 bringt praktische Verbesserungen bei Melkleistung, Tierinteraktion und Systemstabilität. Quelle: GEA

Der Auftritt des DairyRobot R9500 verbindet eine klare Formensprache mit konkreten Verbesserungen für den Stallalltag. Zu den zentralen Merkmalen zählen ein größerer Steuerungsbildschirm mit 18,5 Zoll im 16:9-Format und Full-HD-Auflösung. Die neue AMS Software 2.0 bringt praktische Verbesserungen bei Melkleistung, Tierinteraktion und Systemstabilität. Quelle: GEA